Stress -> Urlaub -> Stress?

Endlich Sommer.

Für wohl viele die schönste Zeit des Jahres.

Wir geniessen die uns wärmende Sonne, eine erfrischende Abkühlung im Wasser, die langen Sommerabende im Garten.

Doch vor allem freuen wir uns auf den langersehnten, wohlverdienten Urlaub.

Warum aber bahnen sich in den Ferien vermehrt Krankheiten, Stress, Wut und Streitigkeiten an?


Und warum fühlt es sich nach den Ferien, wie vor den Ferien an?

Der Urlaub soll uns von unserem Arbeitsalltag befreien, für Erholung sorgen und unseren leeren Akku laden.

Für die vermeintlich schönste Zeit des Jahres bereiten wir uns schon Monate im Voraus vor.

Die paar wenigen Urlaubstage sollen schliesslich perfekt sein. Kein Tag sei ungeplant. Wir suchen im Internet stundenlang nach der wohl perfekten Unterkunft, den besten Restaurants, den schönsten Stränden und den wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Und dann ist es endlich soweit:

Die wichtigsten Pendenzen sind erledigt, alle E-Mails beantwortet, die Ferienvertretung informiert und die Abwesenheitsnotiz aktiviert.

Jetzt noch schnell die Koffer packen und am nächsten Tag ab in den ersehnten Urlaub.

Magen-Darm-Infekte, Grippe und Erschöpfung in den ersten Ferientagen

Endlich am Urlaubsort angekommen, sind leider auch meist die ersten Zweifel und Ängste mitgereist:

Die vermeintlich perfekte Unterkunft wirkt vor Ort ganz anders als im Internet.

Ein paar Wolken verdecken die erwartete heisse Sonne. Die romantische kleine Geheimtipp-Bucht bewährt sich als Touristenmagnet. Und dann tauchen die immer wiederkehrenden Gedanken an den Job auf: Habe ich wirklich alles Wichtige erledigt? Sollte ich nicht lieber doch nochmal mein Mailfach prüfen? Kommt die Ferienvertretung wohl zurecht?

Nach der ersten Ernüchterung schreit die innere Stimme wieder auf:

Entspanne! Es ist schliesslich dein Urlaub!

Doch Entspannung auf Knopfdruck ist nicht bei allen so einfach, wie gedacht.

Und die Erwartung, sich auf Knopfdruck entspannen zu müssen, sorgt für zusätzlichen Druck.

Wenn Du das Gefühl hast, mit diesem Anliegen eine Ausnahme zu bilden, darf ich Dich beruhigen:

Ein Drittel aller Arbeitnehmern hat grosse Mühe, in den Ferien abzuschalten und auf Entspannung umzustellen.

Gestern noch im hektischen Arbeitsalltag gefangen und heute schon in Liegestuhl liegend. Sowohl für den Körper wie auch für den Geist ist dies oftmals ein zu starker Kontrast.

Dazu kommt die lange Reise, der Klimaunterschied und eine mögliche Zeitverschiebung. In der Folge streikt der Körper allzu oft und wird krank. Meist zeigt sich dies in Form einer Grippe, einer Erschöpfung oder auch einer Magen-Darm-Infektion.


Um dieser Belastung entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, zwischen Arbeit und Ferien mindesten einen Tag Ruhe für die Vorbereitungen einzulegen.

Ferienzeit ist eine Herausforderung für Partnerschaften

Wir wünschen uns harmonische, glückliche Tage mit dem Partner.

Für Familien und Partnerschaften ist die Urlaubszeit jedoch oft alles andere als die schönste Zeit des Jahres.

Plötzlich verbringen wir 24 Stunden des Tages mit dem Partner. Mit dieser Menge Zeit wissen viele nichts anzufangen. Was erzählt man sich den ganzen Tag?

Wenn der Gesprächsstoff ausgeht, folgen leider bald unausgetragene Konflikte für Unterhaltung. Die lieben Worte nehmen ab, die bösen übernehmen die Oberhand.

Sind dann auch noch Kinder im Spiel, sorgt dies oft für doppelten Stress.

Viele Berufstätige sind es sich nicht gewohnt, so viele Stunden die eigenen Kinder zu motivieren und zu beschäftigen. Sowieso gibt es kaum ein passendes Ferienprogramm, welches alle Teilnehmenden glücklich stellt. Wie will man auch die Liegestuhl-Mutter, den Kultur-Vater, die Tierliebhaber-Tochter und den Fussball-Sohn gleichzeitig zufriedenstellen?

Damit aus der Ferienfreude kein Ferienfrust wird, gilt es für alle Ferienteilnehmer, Kompromissbereitschaft an den Tag zu legen.

Nach den Ferien ist vor den Ferien

Spätestens in den letzten paar Ferientagen, sind viele Urlauber geistig schon wieder zurück im Alltag. Die Angst, nach dem Urlaub ein Berg voll Arbeit vorzufinden, kommt auf.

Du siehst Deinen Chef wieder vor Augen und die jammernden Teamkollegen.

Studien beweisen, dass Arbeiter, welche aus den Ferien zurückkehren, weniger glücklich und deutlich unmotivierter sind. In der Wissenschaft kennt man dieses Phänomen als Post Holiday Syndrome.

Es handelt sich hierbei um eine Art «Kurzdepression». Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme, Antriebslosigkeit und ein Gefühl der inneren Leere sind typische Anzeichen hierfür. Diese Symptome lassen in der Regel jedoch nach ein paar Tagen wieder nach. Sodass die meisten sich wieder in ihrem gewohnten, typischen Alltagsstress wiederfinden.

Was kannst Du dagegen tun?

Der Urlaub ist da, um neue Kräfte zu schöpfen und aus dem Alltag zu gelangen. Ganz klar. Es sollte jedoch nicht die einzige Zeit im Jahr sein, zu welcher Du entspannst und Dinge unternimmst, welche dir guttun.

Vielmehr sol


ltest Du darauf achten, Deine «All»tage ausgeglichener zu gestalten, Ruhezeiten einzulegen, auch an Wochenenden mal unternehmerisch und abenteuerlustig zu sein.

Frage Dich des Öfteren: Was tut mir gut? Und dann tu es auch. Egal, ob es dir danach ist, einfach mal einen Sonntag auf dem Sofa zu verbringen oder den Hausberg zu besteigen.

Dasselbe gilt übrigens für die Ferienzeit. Frage Dich, was Du wirklich willst.

Ferien müssen nicht perfekt sein. Nicht jede Stunde muss verplant sein. Auch nicht jede Sehenswürdigkeit muss besichtigt werden.

Ferien dürfen auch einfach mal Ferien sein: Nämlich die Zeit der Erholung.

Du möchtest mehr Ausgeglichenheit und Entspannung in Deinem Alltag integrieren?

Weisst jedoch nicht, wie?

So melde Dich gerne bei mir. Mithilfe der Hypnosetherapie begleite ich Dich, auf Deinem Weg zu einem freieren «Alltag»


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Adresse:

Jessica Spengler

dipl. zert. Hypnose- & Gesprächstherapeutin

Wahlenstrasse 41

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